Poetry

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DIE WUNDE IN DER EWIGKEIT

Irgendwo hierund irgendwo dortverblasst das Lebenund stirbt hinfortim Zyklus der Zeit,der endlos seineKreise zieht.Und so frag ich mich: kam blind der Mensch auf diese Welt?Denn bist duoh makelloser Kreis,nicht Dienerder Ewigkeit? Doch Stund um Stundlockst du die Weltin deinen Schlund.Sage mir...Wo ist der Riss,die breite Kluftin deiner Form?Ich spüre, ich sehe...ich höre dein Singenim tanzenden Reigender Jahreszeiten.Im Brechen der Wellenlässt du mein Sehnenerklingen.Und mündetnicht jede Wolke stetsin die Umarmungdeiner Unergründlichkeit,wenn sie im Horizont verschwindet?Und doch umgibtmich Sterblichkeit.Zweifel, Fragen, Ängste plagen...bis du erneutden Funkenin mir schlägstund Ich in schöpferischen Höhendein Lied in mirvernehme.Von Licht durchströmt,das Dickicht meines Geisteserhellt...wird mir gewahr,Oh ja.Ich bin sterblichwie der Tag,der dennochstetig neu erwacht!Ein Kreis im Kreise,wie mir scheint,unveränderlich vereintim Spiel der Zeit,das ins Uferlose treibt.DIES ist die Kluftin deiner Form,die blutende Wunde!Im Werdenliegt das Sterben...doch reicht unsdort, woHimmel und Erdesich küssen,die Vergänglichkeitvoll Güte ihre Hand,um uns nachhause zu führen.So folg mir, tapferes Herz,denn auf demPfad des Wandelsschließt sichnun der Kreisund wir gelangen zurück in die Ewigkeit.

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DIE WUNDE IN DER EWIGKEIT
Irgendwo hier
und irgendwo dort
verblasst das Leben
und stirbt hinfort
im Zyklus der Zeit,
der endlos seine
Kreise zieht.
Und so frag ich mich:
kam blind der Mensch auf diese Welt?
Denn bist du
oh makelloser Kreis,
nicht Diener
der Ewigkeit? 
Doch Stund um Stund
lockst du die Welt
in deinen Schlund.
Sage mir...
Wo ist der Riss,
die breite Kluft
in deiner Form?

Ich spüre, ich sehe...


DER EWIGE TRÄUMER
Aus weiter Ferne,
tief verborgen,
nie vernommen,
doch vertraut.
In deiner Umarmung erlischt,
was immer ich
gedacht,
zerdacht,
vollbracht.
Diese mannigfaltige Bedeutungslosigkeit.
Wie die Flamme eines Traumes,
die mich tanzend
im Spiegel belacht.
Nie erwacht und nie entfacht.

Im Dunste...


IM OZEAN DEINES BLICKES

Ich versinke im Ozean deines Blickes,Der mich fesselt,Wider Willen.Urgrund meines Geschickes.Anfang und Endemeiner Reisezum Kern meiner Selbst.Symbol jener Wende,Die so heimlich und so leise,Im Herzen meines Wesens,ihre zarten Wurzeln schlug.Von Ehre magst du sprechen, Vom Zauber meiner Taten.Doch nur,Weil du nicht ahnst,Daß du die GeliebteDes ewigen Ozeans bist.Dort, im Funkeln deiner AugenSingen die GezeitenIhre ewigen KlageliederSich brechend An der sanften BuchtDeiner Lider. Sehnsuchtsvoll ergebend,Denn du bist die Mutter,Die ihnen Ruhe gewährt.

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IM OZEAN DEINES BLICKES

Ich versinke im Ozean deines Blickes,
Der mich fesselt,
Wider Willen.
Urgrund meines Geschickes.
Anfang und Ende
meiner Reise
zum Kern meiner Selbst.
Symbol...


 

MORPHEUS

Lasse dich von Morpheus
auf träumefunkelnde Wogen geleiten,
gebettet im weichen Nebelsaum
der unendlich schillernden Weiten
einer heimelig leuchtendbunten Welt,
fernab vom irdisch fahlen Himmelszelt,
hinfort...


 

 

 


LOSLASSEN

Wie der Regen,
der sich arglos fallen lässt…
auf unerforschten Wegen…
gelangst auch du
zurück ins Meer,
das unentwegt...


 

 



SCHWEIGEN
Im Schweigen

erblühen
Tiefe und Ehrlichkeit.
So will ich
still sein.

Worte...